Herzlich willkommen beim VBW-Kelsterbach

Auf diesen Seiten finden Sie alles Wissenswerte über die Arbeit und Aktivitäten unseres Vereins. Ob Sie sich für das Stadtmuseum, unsere Ausgrabungsstellen oder das Andreasgelage interessieren, hier finden Sie alles, was Sie wissen wollen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern unserer Seite. Sollten Sie dennoch Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, nehmen Sie bitte Kontakt über unser Kontaktformular mit uns auf.


Was plant das VBW im Jahr 2020?

 

In der vergangenen Woche trafen sich Vertreter des Volksbildungswerks Kelsterbach zur ersten Vorstandssitzung seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Es galt, die in den kommenden Monaten anstehenden Aktivitäten des VBW zu planen. Dabei wurde schnell klar, dass das Coronavirus auch hier den Ton angeben würde. So musste gleich beim ersten Punkt auf der Tagesordnung eine bittere Entscheidung getroffen werden: „Angesichts der Lage hat sich der Vorstand schweren Herzens dazu entschieden, das Andreasgelage in diesem Jahr abzusagen“, erklärte Hartmut Blaum, Vorsitzender des VBW, nach der Sitzung. Das Andreasgelage, das die Pflege der Beziehungen und des Brauchtums zwischen den Städten Frankfurt und Kelsterbach feiert, muss damit das erste Mal, seit es in der jetzigen Form im Jahr 1966 ins Leben gerufen wurde, ausfallen.

 

Geplant war, dass das Fest am 27. November stattfinden sollte. Als Gastredner war Dr. Miguel Casares, seit Februar 2018 Direktor des Frankfurter Zoos, geladen. Ein „Andreasgelage light“ mit weniger Besuchern, ohne Musik, ohne gemeinsames Essen und mit Geselligkeit nur auf Abstand wäre theoretisch durchführbar gewesen. Dann aber hätte diese Festivität genau den besonderen Charakter und Charme verloren, der das Andreasgelage auszeichnet. „Wir freuen uns schon jetzt auf das Andreasgelage 2021“, so Blaum in der Hoffnung, dann nicht nur wieder viele Besucher, sondern auch Dr. Casares mit seinem bestimmt sehr spannenden Vortrag im Fritz-Treutel-Haus begrüßen zu dürfen.

 

 

 

Die nächste Entscheidung der Sitzung betrifft die beliebten Theaterfahrten ins Staatstheater Wiesbaden, die unter der Leitung von Ursula Hornig stattfinden. Diese müssen in diesem Herbst ebenfalls ausfallen. Zwar dürfen Theater im Prinzip wieder öffnen, doch aufgrund der geltenden Abstandsregeln ist in den kommenden Monaten ein regulärer Betrieb unwahrscheinlich. Geplant ist, dass die Theaterfahrten im Frühjahr 2021 wieder angeboten werden können.

 

Ein Höhepunkt für viele Freunde des VBW ist die jährliche Bildungsreise, die von Rosemarie Hanikel-Richter organisiert wird. Diese sollte die Teilnehmer 2020 nach Hamburg führen. „Unter Corona-Bedingungen ist die Durchführung einer solchen Reise nicht möglich“, erklärt Hartmut Blaum die Entscheidung, diese Bildungsreise ausfallen zu lassen. Aber auch hier besteht die Hoffnung, dass der Besuch der Hansestadt im kommenden Jahr nachgeholt werden kann.

 

Nachdem sich dann auch noch ein geplanter Poetry Slam den Abstandsregelungen beugen muss und voraussichtlich ins Frühjahr 2021 verschoben wird, möchte das Volksbildungswerk für dieses Jahr aber auch positive Nachrichten verkünden. So ist die Öffnung des Stadtmuseums unter Hygieneauflagen seit einigen Wochen wieder möglich. Zwar schließt das Museum nach dem nächsten Öffnungstag am 28. Juni (15 bis 17 Uhr) erst einmal über die hessischen Sommerferien hinweg. Doch ab Mitte August geht es hier wieder weiter. Für Oktober dieses Jahres ist mit „Magie und Aberglaube“ mit vielen Exponaten der Kunsthistorikerin Dr. Alice Selinger aus Dreieich dann auch eine spannende Ausstellung geplant, der im Frühjahr 2021 eine Schau mit Ölbildern von Carmen Erlenbach folgen wird. Die Raunheimer Künstlerin wird dann zum zweiten Mal zu Gast im Kelsterbacher Stadtmuseum sein, nachdem ihre erste Ausstellung bereits auf ein großes Publikumsinteresse gestoßen war.

 

Hartmut Blaum und Christian Schönstein, der 2. Vorsitzende des VBW, bedauern die vielen notwendigen Absagen und Verschiebungen. „In diesem Jahr ist eben alles anders“, resümieren sie die Beschlüsse des Vorstands, zeigen sich aber gleichzeitig auch erfreut darüber, dass zumindest ein wenig Kultur in Kelsterbach stattfinden kann. Am Ende bleibt die Hoffnung auf eine baldige Normalisierung und die Vorfreude darauf, die Aktivitäten des VBW 2021 wieder in vollem Umfang anbieten zu können. (Text: Sebastian Betzold)

 

 

 


Stadtmuseum öffnet wieder am 10. Mai

 

Das Museum der Stadt Kelsterbach hat am Sonntag, 10. Mai 2020, von 15 bis 17 Uhr wieder geöffnet. Zu sehen ist bis auf Weiteres die Sonderausstellung „Titelseiten des Freitags-Anzeigers“ aus zurückliegenden Jahrzehnten. Die spiegeln in starkem Maße die Entwicklungs- und Stadtgeschichte Kelsterbach wieder, vor allem seit den 1950er Jahren. Weitere Öffnungstermine werden mitgeteilt.

 

Folgende Regeln sind beim Museumsbesuch einzuhalten: ein Mundschutz ist Pflicht, es dürfen sich maximal vier Personen in den Museumsräumen aufhalten. Desinfektion für die Hände steht bereit. (vbw/hb)

 


Neue Broschüre über Museen im Kreis Groß-Gerau ist verfügbar

Eine aktuelle Broschüre des Kreises Groß-Gerau, sie enthält die Steckbriefe aller Museen im Kreisgebiet, ist im Museum in der Markstraße 11 und bei der Stadtverwaltung, Stadtarchiv, Hartmut Blaum und Christian Schönstein, erhältlich.

 

Wegen der zurzeit grassierenden Pandemie sind die Museen zurzeit jedoch geschlossen. Interessenten können sich aber diese Broschüre, die auch das Stadtmuseum Kelsterbach beschreibt, nach einer künftigen Lockerung der Öffnungszeiten für öffentliche Gebäude und Einrichtungen gerne kostenfrei abholen. (hb)


Jahreshauptversammlung fällt aus

Liebe Vereinsmitglieder!

 

Aufgrund der Schließung des Fritz-Treutel-Hauses bis zum 30. April 2020 wegen der Corona-Pandemie, müssen wir leider unsere geplante JHV am 2. April absagen. Sobald es wieder möglich sein wird Veranstaltungen durchzuführen, werden wir dies hier und auf Facebook bekannt geben, sowie alle Vereinsmitglieder schriftlich über den neuen Termin informieren. Bis dahin bleibt der Vorstand in seiner jetzigen Konstellation bestehen.

 

Auch die geplante Bildungsreise des Volksbildungswerkes 2020 muss leider ausfallen. Wir bitten um Verständnis. (cs/hb)


Kelsterbacher Stadtgeschichte in der Wochenzeitung Freitags-Anzeiger

 

In Stadtgeschichte schmökern – Ausstellung im Stadtmuseum zeigt

 

Kelsterbach im Freitags-Anzeiger

  

Auch wenn wir im digitalen Zeitalter leben und die Auflagen von Printmedien rückläufig sind, so hat das gedruckte Wort doch noch immer einen ganz besonderen Stellenwert. Das wurde bei der jüngsten Eröffnung der Sonderausstellung „Freitags-Anzeiger“ im Stadtmuseum Kelsterbach einmal mehr deutlich.  

 

In Anwesenheit von Werner Nies, dem ehemaligen Verleger des Freitags-Anzeigers, Bürgermeister Manfred Ockel sowie Vertretern des Volksbildungswerks Kelsterbach hob dessen Vorsitzender Hartmut Blaum die Bedeutung der gedruckten Wochenzeitung für die Überlieferung von Stadtgeschichte hervor. Und auch Bürgermeister Ockel unterstrich: „Eine Wochenzeitung hat eine Qualität, die einer Stadt guttut.“ Er dankte Werner Nies, dass Kelsterbach durch sein Engagement nach all den Jahren noch immer ein Teil des Freitags-Anzeigers ist. „Deshalb freuen wir uns jede Woche auf den Donnerstag – auch wenn es Freitags-Anzeiger heißt“, so Ockel.

 

Wie es dazu kam, dass die Zeitung seit Februar 1993 nicht mehr am namensgebenden Freitag erscheint, aber dennoch nach kurzzeitiger Umbenennung aufgrund heftiger Leserproteste weiterhin unter dem angestammten Namen gedruckt wird, erzählte Nies dann in seinem kleinen Einführungsvortrag über die bewegte Geschichte des Blattes. Dies erscheint nun schon seit über 90 Jahren, wobei Kelsterbach seit 1948 in der Wochenzeitung vertreten ist. So kann die Ausstellung auf verschiedenen Schautafeln zahlreiche Titel- und Themenseiten aus über 70 Jahren Kelsterbacher Stadtgeschichte präsentieren. Nur die Jahre zwischen 1957 und 1969 werden dabei kaum thematisiert, da in diesem Zeitraum Anzeigen die Seiten der Zeitung dominiert haben.  

 

Gemeinsam mit Karl Schmiedt vom VBW hat Werner Nies aus dem Archiv des Freitags-Anzeigers die interessantesten Seiten über Kelsterbach herausgesucht. Neben thematischen Dauerbrennern wie Fluglärm finden Besucher hier auch Artikel zu besonderen Geschichten der letzten Jahrzehnte, darunter die Einweihung des Bürgerhauses im Jahr 1985, den Beginn der Städtepartnerschaft zwischen Kelsterbach und Baugé-en-Anjou, die Feierlichkeiten zu 100 Jahren Freiwillige Feuerwehr Kelsterbach oder die Schließung des Enka-Werks zu Beginn des neuen Jahrtausends.

 

Es sind aber nicht nur große Ereignisse, die hier vertreten sind. Auch an kleine Geschichten und besondere Persönlichkeiten der Stadt wird erinnert, was die Ausstellung vielseitig und sehr spannend macht. „Es gibt viel zu schmökern“, verspricht Nies zu Recht. Schließlich wurden neben den Blättern an den Schautafeln noch viele weitere Kelsterbach-Seiten in Zeitungshalter gespannt, durch die man ab sofort bis Ende April jeden Sonntag (außer an Ostern) zwischen 15 und 17 Uhr im Stadtmuseum nach Herzenslust blättern kann. (Sebastian Betzold)

 


Sonderausstellung im Museum - Titelseiten des Freitags-Anzeiger aus Jahrzehnten

 

Ausstellung: Ein halbes Jahrhundert Stadtgeschichte

 

 

Kelsterbach (fa). Eine kleine Zeitreise durch die Stadt am Untermain macht der Freitags-Anzeiger gemeinsam mit dem Stadtmuseum Kelsterbach von Freitag, 21. Februar, bis Ende April 2020. Im Museum stellen Titel- und Themenseiten des Freitags-Anzeiger das politische und kulturelle Leben Kelsterbachs über ein halbes Jahrhundert vor. Zusätzlich werden die ersten Titelseiten von 1928, den dreißiger Jahren und 1948, als erstmals der Freitags-Anzeiger in Kelsterbach erschien, gezeigt.

 

Material zum Lesen und sich Vertiefen ist reichlich vorhanden, sagt Werner Nies, der frühere Verleger des Freitags-Anzeiger, der am 21. Februar um 19 Uhr gemeinsam mit dem Vorstand des Volksbildungswerks die Ausstellung im Stadtmuseum eröffnet. Eine kleine Einführung soll dazu dienen, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, denen die jüngere Geschichte ihrer Stadt noch gut in Erinnerung ist. Außer den an Stellwänden gezeigten Seiten aus dem Freitags-Anzeiger können viele weitere Seiten vom Publikum direkt in die Hand genommen und gelesen werden.

 

Es gibt Spannendes, Alltägliches und manchmal auch Kurioses aus Vereinen, Kirchen, aus der Kommune, aus Schulen und Kindergärten zu entdecken und sich daran erinnern.

 

 

Die Sonderausstellung „Freitags-Anzeiger“ im Stadtmuseum, Marktstraße 11, ist am Freitag, dem 21. Februar 2020, ab 19 Uhr geöffnet sowie jeden Sonntag zwischen 15 und 17 Uhr bis Ende April, außer Ostern, und nach Vereinbarung.

 


Öffnungszeiten Museum 2020

 

Das Stadtmuseum in der Marktstraße 11 öffnet im Jahr 2020 immer am zweiten und vierten Sonntag jedes Monats von 15 bis 17 Uhr. Der nächste Öffnungstag bei freiem Eintritt ist Sonntag, 26. Januar, dann wieder am Sonntag, 9. Februar. (hb)

 


Termine - Termine - Termine

Gem. Jahresessen Vorstand, Donnerstag, 20. Februar 2020, 18 Uhr, Grüner Baum.

 

Vorstandssitzung Donnerstag, 12. März 2020, 18 Uhr, Geschäftsräume, Marktstraße. (Achtung: Terminänderung!!!)

 

Jahreshauptversammlung, Donnerstag, 2. April 2020, 19 Uhr, Hessensaal, Fritz-Treutel-Haus, Bergstraße 20, Einladung folgt.


Andreasgelage 2019 am 29. November zum Thema "Opel"

Der langjährige Mitarbeiter der Opel AG Heinz Zettl hält den Festvortrag zum Andreasgelage 2019 am 29. November ab 19 Uhr im Fritz-Treutel-Haus. Einladungen an die Mitglieder folgen. Nicht-Vereinsmitglieder können gegen einen Kostenbeitrag von fünf Euro teilnehmen, persönliche Anmeldung nötig beim Vorsitzenden Hartmut Blaum oder beim 2. Vorsitzenden Christian Schönstein unter 06107 / 773 332 oder -210 oder per Mail an h.blaum@kelsterbach.de oder c.schoenstein@kelsterbach.de  (hb)


Kommende Ausstellung 2019

Als nächste Ausstellung im Stadtmuseum ist vorgesehen:

"Titelseiten des Freitags-Anzeigers" aus zurückliegenden Jahrzehnten.

Mit einem Impulsvortrag des langjährigen Herausgebers Werner Nies.

 

Ab November 2019. Weitere Informationen folgen.


Ausstellung Altstadtfest zum Altstadtfest

Das Stadtmuseum in der Marktstraße 11 öffnet zum Altstadtfest zu folgenden Zeiten:

 

Freitag, 6. September: 18 bis 21 Uhr

 

Samstag, 7. September, 15 bis 20 Uhr

 

Sonntag, 8. September, 14 bis 20 Uhr.

 

Zu sehen sind beim Altstadtfest Fotos, Zeitungsausschnitte und Plakate der ersten Altstadtfeste vor rund 40 Jahren. Der Eintritt ist frei. (hb)


Studienfahrt 2019

Die diesjährige Studienfahrt, die Berlin, Potsdam und die Mark Brandenburg als Ziel hatte, liegt hinter uns. In der Rubrik "Studienfahrten" steht ein kurzer-, sowie über einen "Link" ausführlicher Reisebericht bereit.  (cs)


Museum in der Markstraße schließt bis 9. August

Das Stadtmuseum in der Marktstraße 11 schließt während der hessischen Sommerferein vom 1. Juli bis zum 9. August. Die neuen Öffnungstermine werden vor Ablauf der Sommerpause veröffentlicht. (hb)


Von Kelsterbach zum Hessenslam 2019

 Richie Minus Eins starte für Kelsterbach Poetry Slam

 

 Er ist seinen eigenen Worten nach „ein langhaariger Wortbombenleger in den Mittdreißigern, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen“. Seit November 2015 steht er auf Slambühnen, schreibt aber schon seit rund 20 Jahren. Textlich versuche er stets unberechenbar zu sein, auch wenn er sich derzeit auf gesellschaftskritische Lyrik fokussiert. Sein Motto: Erwartet das Unerwartete. Richie Minus Eins startet für Poetry Slam Kelsterbach

Damit ist der Kelsterbacher Poetry Slam, der 2019 zum vierten Mal stattfand, in die Reihe der – nun ja, man könnte ganz vorsichtig sagen ‚etablierten‘ – Slams angekommen, die als Qualifikationswettkampf für den Hessenslam 2019 zählen. Das macht die beiden Ausrichter vom Volksbildungswerk Kelsterbach Hartmut Blaum und Christian Schönstein schon ein wenig stolz. „Unsere Idee trägt Früchte, Kelsterbach ist kein Slam-Niemandsland mehr, und 2020 wollen wir mit der fünften Auflage weitermachen“, freut sich Blaum. 

Die beiden Halbfinals um den Hessenslam 2019 finden vom 20. bis 22. Juni in Friedberg und Bad Nauheim statt, Anlass für eine schöne literarische Kurzreise. Alle Infos finden sich unter www.hessenslam2019.de . 24 Slamer starten insgesamt, das Finale in Bad Nauheim machen die acht am besten bewerteten aus. (hb)


Jahreshauptversammlung 2019

„Kelsterbach von oben“ als neue Broschüre

 

Das Volksbildungswerk Kelsterbach (VBW) hat neben seinen traditionellen Aktivitäten einige neue Vorhaben auf dem Plan. Eines davon ist eine Broschüre „Kelsterbach von oben“.

Das verkündete der Vorsitzende Hartmut Blaum bei der Jahreshauptversammlung. Seit 1989 das Buch des VBW „Unser geliebtes Kelsterbach“ erschienen war, hat sich die Stadt mit ihrer Umgebung drastisch verändert. Da lohne es sich, einmal einen Blick von oben drauf zu werfen, so Blaum. Das Andreasgelage 2018 hatte den Verfasser der „Frankfurter Unorte“ Christian Setzepfand zu Gast, 2019 werde „Opel“ im Fokus stehen, Heinz Zettel von Opel Klassik werde den Festvortrag halten. Letztmals halfen die „Flinken Hände“ um Gisela Rohn beim Gelage, heuer wird erstmals der Tierschutzverein die Bewirtung übernehmen.

 

Bereits vier erfolgreiche Poetry-Slam-Veranstaltungen konnte des VBW zumeist in der Stadtbibliothek ausrichten, an eine fünfte Auflage mit Moderator Benedict Hegemann ist für den Winter 2019/20 gedacht. Daneben brachte Blaum eine Tanzveranstaltung „Kelsterbach tanzt“ gemeinsam mit dem städtischen Kulturamt ins Spiel. Eine archäologische Untersuchung an der Schwedenschanze ergab keine neuen Erkenntnisse, der Bezirksarchäologe untersuchte einen Schnitt, den bereits Siegfried Roscher Semior gemacht hatte. An einer aussichtreichen Stelle der Schwedenschanze, wo Mauerreste zu finden sind, konnte nicht untersucht werden. Das VBW will auch wieder Halbtagesfahrten zu Zielen – meist Museen – in der Rhein-Main-Region aufgreifen.

 

Museum

In 2018 strömten rund 600 Besucher in das ehrenamtlich geführte Museum, das seit 2019 zweimal im Monat öffnet. Heuer ist im Mai eine Ausstellung von Siegfried Roscher über „Bienen“ vorgesehen, zum Altstadtfest soll eine Fotoausstellung über „40 Jahre Altstadtfest“ zu sehen sein. 2018 gab es die Sonderschauen „Naturerlebnisse um Kelsterbach“ und „Historische Fotoapparate“. Insgesamt, so Blaum, werde das Museum, das im Eigentum der Stadt steht und in der Regie des VBW betrieben wird, schrittweise modernisiert. Die Schrifttafeln werden angepasst, digitale Stelen mit Fotos kommen hinzu. Auch der bisher enge Eingangsbereich wurde neugestaltet. An ein Modell der Glanzstoff in einer Vitrine denkt das VBW für das Entree. Der 2. Vorsitzende Christian Schönstein sagte, mit der Anlage von Geo-Caches wurden im vergangenen Jahr 1.500 Besucher nach Kelsterbach gelockt, die sich die Denkmäler und Sehenswürdigkeiten ansahen. Unter der Adresse www.vbw-kelsterbach.de sei das wichtigste im Netz über den Verein und seine Aktivitäten zu erfahren.

 

Reisen und Staatstheater

Von der Reise nach Dresden und in die Sächsische Schweiz berichtete Rosemarie Hanikel-Richter, 2019 wird Berlin besucht. Einen Film von der Dresden-Reise hatten Otto und Renate Pfister vorbereitet. Mit einer 30-köpfigen Gruppe besucht Ursula Hornig mehrere Vorstellungen im Staatstheater Wiesbaden, es sind auch Einzelkarten für Vorstellungen zu haben. Neue Mitfahrer sind willkommen.

 

Wahlen und Ehrungen

Wiedergewählt auf drei Jahre wurde Beisitzer Rainer Wilhelm, in die Museumgruppe kommt nun Thomas Börner hinzu. Als neuer Revisor wurde Roland Schmidt bestimmt. Schatzmeisterin Renate Pfister übernimmt erneut für ein Jahr das Amt. Die Ehrungen langjähriger Mitglieder nahm auch die anwesende städtische Spitze Bürgermeister Manfred Ockel und Stadtverordnetenvorsteherin Helga Oehne vor. Je viermal waren Mitglieder 10 und 15 Jahre dem Verein treu, sechs Mitglieder gehören dem Verein 20 Jahre an. Der ehemalige Stadtverordnetenvorsteher Karl Hardt wird für 50 Jahre ausgezeichnet. Ockel und Oehne dankten dem Verein für seine breitgefächerten Tätigkeiten, wozu in Personalunion auch das Stadtarchiv gehöre. (hb)

 


Hauptversammlung des VBW am 4. April

Das Volksbildungswerk Kelsterbach (VBW) lädt zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 4. April 2019, in den Hessensaal des Fritz-Treutel-Hauses in der Bergstraße 20. Auf der Tagesordnung stehen Berichte von den Aktivitäten, Ergänzungswahlen und Ehrungen. (hb)


Das Stadtmuseum öffnet 2019 an folgenden Tagen

Die Dauerausstellung im Stadtmuseum in der Marktstraße 11 öffnet 2019 an folgenden Sonntagen jeweils von 14 bis 17 Uhr:

 

17. Februar

3. /17./ und 31. März

14. und 28. April

12. und 26. Mai

16. und 30. Juni

 

Der Eintritt ist frei. (hb)

 


So war der vierte Poetry-Slam

 Die Einhornleggins machen beim Slam das Rennen

 

Sieben Poeten traten an zum vierten Poetry Slam des Volksbildungswerks. Moderator war heuer Benedikt Hegemann, bekannter Slamer und Ausrichter der Veranstaltungen in Flörsheim. Lars Ruppel aus Berlin war wegen familiärer Probleme verhindert. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, die 80 Zuschauer in der Stadtbibliothek lauschten gebannt den sieben Vorträgen der Slamer.

 

Was ist Poetry Slam?

 

In den 1980er Jahren hatte sich der Poetry Slam, das ist ein Wettstreit der Dichter, in den USA herausgebildet. Schwappte alsbald auch nach Europa herüber. Vorgetragen werden dürfen nur eigene Texte, die Form jedoch ist frei. Gesang und Kostüme sowie tänzerische Untermalung sind nicht erlaubt. Zeitlimit: Maximal sechs Minuten. Da muss man sein Thema „rübergebracht“ haben, eine Vorgabe, die man für manche politische Veranstaltung auch wünscht. Die Jury ist das Publikum. In der mit „Unorten“ geschmückten Bibliothek, zur Verfügung gestellt von Leiterin Meike Betzold, bewerteten sechs Juroren die Textbeiträge mit Punkten zwischen 1 und 10. Im Finale der letzten drei dann entscheidet der größte Applaus, wer das Rennen macht. Preis: In Kelsterbach eine Tasse mit dem Aufdruck „Held des Tages“ und zwei „Einhornschneekugeln“.

 

Themen bunt gemischt

 

Trauen muss man sich schon, seinen Text, seine ureigensten Gedanken auf die Menschheit loszulassen. Die Eröffnung außerhalb des Wettbewerbs machte der VBW-Vorsitzende Hartmut Blaum, sein „Opferlamm-Text“ drehte sich rund um den pathologischen Genusswahn der Gesellschaft. Zum Wettstreit: Holger Rohlfs nahm den Welttoilettentag zu Anlass darauf hinzuweisen, dass 2,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sanitären Anlagen haben. Justen Buße aus Berlin schilderte eine entglittene Trauerrede bei einer Hochzeitsfeier. Richie Minus Eins nahm den Kniefall in der Geschichte zum Ausgangspunkt. Der Gladiator vor seinem Todesstoß, Robispierre aus dem Schafott, Willy Brand 1970 in Warschau, großer Text um große Gesten. Martin Weyrauch nahm sich das Thema „Menschen“ vor, Miriam Reininger zeigte Intoleranz am Beispiel der eigenen Familie. Julia Weber machte eine Liebserklärung an ihre Brüder, Grollinger von Groll setzt sich mit grimmig schauenden Frauen quasi psychotherapeutisch auseinander. Er setzte im Finale seine Selbstfindung fort, und forderte seine Mitmenschen auf, die „anderen so zu lieben, wie sie eben sind“. Justen Buße berichtete von lieben Nachbarn und von Blockwarten und dem germanischen „Treppenputzzwang“ und machte mit seinen Ansichten aus einem kleinen überteuerten Miet-Wohnkeller in Berlin das Rennen. Er wurde zum „Held des Tages“. Als Merkwort zur Applaus-Abstimmung bekam er „Einhornleggins“.  Mit einem „Oh“ wurden die beiden Zweiten gekürt: sie erhielten als Preis „Einhornschneekugeln“, die sollten bei einer Textfindungskrise helfen. (hb)


Unorte-Fotos in der Stadtbibliothek

 

Unorte: Die etwas andere Sicht auf die Dinge. Schon beim Andreasgelage wurden sie gezeigt: Fotos von Unorten in der Gemarkung Kelsterbach. Berühmt hat das Wort „Unort“ der Frankfurter Buchautor und Stadtführer Christian Setzepfand gemacht, der beim Andreasgelage 2018 einen Festvortrag über Frankfurter Unorte hielt. Fünf Bücher mit zahlreichen Unorten, Frauenorten und Männerorten sind bislang im Buchhandel erhältlich.

 

Christian Schönstein, 2. Vorsitzender des Volksbildungswerkes und Stadtarchivar in Kelsterbach, hat gemeinsam mit der Stadtbibliothek eine Ausstellung von Unorten inszeniert, die noch bis Ende Februar zu sehen ist. Rund 40 Fotos wurden ausgewählt, unter anderem auch Aufnahmen von Hasan Housseini, die den Blick auf die merkwürdigen, unbeachteten, hässlichen oder skurillen Seiten der Stadt lenken. „Man muss manchmal schon zweimal hingucken, um zu sehen, wo der ‚Unort‘ ist, den ich festgehalten habe,“ sagt Christian Schönstein. Er ist auch in seiner Aufgabe als Archivar im Stadtgebiet unterwegs, um mit seiner Kamera Kelsterbach im Bild festzuhalten. „Manches ist hässlich, manches einfach nur bemerkenswert oder lustig, aber Unorte zu fotografieren schult auch den Blick“, sagt der Fotograf. Wir halten fürs Stadtarchiv nicht nur die Schokoladenseiten der Stadt fest, sondern auch die andere Seite des Stadtbildes. Zu sehen ist die Ausstellung während der üblichen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek am Mittelfeld 15. Danach sind ausgewählte Fotos noch eine Weile im Stadtmuseum zu sehen. (hb)

 


Jahreshauptversammlung

Termin für die Jahreshauptversammlung des VBW ist Donnerstag, 4. April 2019, 19 Uhr, Fritz-Treutel-Haus, Bergstraße 20.

Schriftliche Einladung an die Mitglieder folgt.

 

Blaum, Vorsitzender


Museum sucht Mitstreiter

Wer hat Lust, Heimat und ihre Geschichte zu erleben und zu vermitteln? Das Stadtmuseum sucht Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die ehrenamtliche Museumsarbeit.

Information: Vorsitzender Hartmut Blaum, 2. Vorsitzender Christian Schönstein, Telefon 01607 / 773 332/210. (hb)


Unorte-Ausstellung in der Stadtbibliothek

Vom 16. Januar des Jahres bis zum 25. Februar zeigt das Volksbildungswerk Kelsterbach in der Stadt- und Schulbibliothek Kelsterbach eine Fotoausstellung über "Kelsterbacher Unorte". Christian Schönstein, der die Ausstellung entworfen hat, zeigt 40 ungewöhnliche Blicke auf Kelsterbach und seine manchmal klar ersichtlichen, manchmal auch versteckten "Unorte". Ein Teil der Fotos war bereits beim Andreasgelage 2018 zu sehen.

Die Stadt- und Schulbibliothek Am Mittelfeld 15 zeigt die Fotos zu den üblichen Öffnungszeiten, siehe im Netz unter "Stadt- und Schulbibliothek Kelsterbach". (hb)


Jahrbuch Groß-Gerau enthält zweimal Kelsterbach

Jahrbuch 2018 mit zwei Artikeln über Kelsterbach

 

KREIS GROSS-GERAU – Landrat Thomas Will, der das Jahrbuch des Kreises Groß-Gerau „GG 2018“ jetzt im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt hat, zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite der Themen. „Auch optisch ist das Jahrbuch auf der Höhe der Zeit, der Kreis kann stolz auf diese Visitenkarte sein“, sagte er. „Dem Redaktionsteam ist es gelungen, die Vielfalt des Kreises abzubilden.“

 

Zwei Artikel beleuchten Kelsterbach: Harald Freiling berichtet über jüdisches Leben in Kelsterbach anhand eines spektakulären Fundes, der an das Tagebuch der Anne Frank erinnert.  Hartmut Blaum stößt eine Diskussion zum Thema "Stadtmitte Kelsterbach" an. Das Jahrbuch ist in Kelsterbach im Rathaus bei Hartmut Blaum, Mörfelder Straße 33, Zimmer 101, für 15 Euro erhältlich.

 

In der Tat ist das Kreisbuch auf mehr als 100 Seiten wieder ein spannendes Lesebuch geworden. In den Buchdeckeln findet sich zum Beispiel Hintergründiges über den Kühkopf, den viele natürlich als größtes hessisches Naturschutzgebiet, wenige wahrscheinlich als vormaliges Jagdgebiet des Hochadels kennen. Warum Trebur als Unglücksort für das Kaisertum im Heiligen Römischen Reich gilt, lernt man bei der Lektüre ebenfalls. Der Autor jedenfalls kommt zu dem Fazit: „Vielleicht wäre Trebur eine bedeutende Stadt im Rhein-Main-Gebiet geworden, wenn die Vorgänge um Heinrich IV. in den Jahren 1076/77 so nicht stattgefunden hätten.“

 

Ein Beitrag gilt dem missverstandenen besonderen Gefallenen-Denkmal von 1930 in Rüsselsheim. Aber auch Themen wie 100 Jahre Frauenwahlrecht, Dialekt bei Georg Büchner oder ein Beitrag zum 25jährigen Bestehen der Kleinkunst- und Varietébühne „Achterbahn“ in Ginsheim-Gustavsburg sind im Jahrbuch versammelt. Ebenfalls ist die Laudatio auf die aktuelle Kulturpreisträgerin Christel Göttert abgedruckt. Dass Mörfelden vor 50 Jahre die Stadtrechte erhielt, erfahren die geneigten Leserinnen und Leser ebenso wie die Anfänge der Beziehungen des Kreises Groß-Gerau mit Nicaragua. Die autofreie Aktion „Der Kreis rollt“ und – nicht zuletzt – die Jahreschronik, die den Zeitraum von Oktober 2017 bis September 2018 umfasst, runden das Lese-Angebot ab. In der Chronik ist alles Wichtige aus dem Kreis Groß-Gerau festgehalten. „Es war eine gute Entscheidung, 2015 mit der neuen Jahrbuch-Reihe zu starten“, so Landrat Will.

 

Dem Redaktionsteam gehören der Pädagoge Edgar Lutz, der Kelsterbacher Stadtarchivar Hartmut Blaum, der Germanist und Historiker Prof. Dr. Ernst Erich Metzner, der Groß-Gerauer Museumsleiter Jürgen Volkmann, der Journalist Walter Keber, der Kelsterbacher Stadtarchivar und Standesbeamte Christian Schönstein sowie das Team des Kulturbüros und der Pressestelle an.

 

„Mein Dank gilt auch den Autorinnen und Autoren, die alle ehrenamtlich tätig waren“, sagte Landrat Will. „Ohne den großen freiwilligen Einsatz und das finanzielle Engagement der Sponsoren und Inserenten wäre das Jahrbuch-Projekt nicht zu stemmen gewesen.“ Will verknüpfte den Dank mit der Bitte, auch im kommenden Jahr wieder viele Ideen für ein spannendes Jahrbuch zu entwickeln. „Auserzählt ist der Kreis Groß-Gerau noch längst nicht.“

Das Jahrbuch, 2015 erstmals aufgelegt, wird in einer Auflage von 500 Exemplaren gedruckt. „Als Weihnachtsgeschenk hat sich das Buch bewährt“, so Will. „GG 2018“ gibt es ab sofort zum Preis von 15 Euro in folgenden Buchhandlungen: Buchhandlung in der Villa Herrmann in Ginsheim-Gustavsburg, Kapitel 43 - Zeit für gute Bücher in Rüsselsheim, Buchhandlungen Frank und Calliebe in Gross-Gerau, Buchhandlung Bornhofen in Gernsheim, Giebel-Buch, Schule und Büroartikel in Mörfelden-Walldorf. Das Jahrbuch kann auch an der Infothek im Landratsamt Groß-Gerau Wilhelm-Seipp-Straße erworben oder beim Kulturbüro, Telefon 06152 989557, kulturbuero@kreisgg.de sowie im Buchhandel (ISBN 978-3-927013-10-0) bestellt werden.

 


VBW nimmt Datenschutz ernst

Auch das Volksbildungswerk e.V. nimmt den Datenschutz und die neue Datenschutzgrundverordnung erst. Wir speichern nur die nötigen Daten für die Mitgliederverwaltung des Vereins und geben keine Daten an Dritte weiter. Eine weitere Erklärung des VBW in dieser Sache folgt.

 

Der Vorstand